Liebe wunderbare Hansestadt Bremen,

was haben wir doch gern mit dir zusammen gewohnt und Zeit mit dir verbracht! Inne Neustadt, umme Ecke bei der Brauerei, der Uni und der – leicht schibbeligen, aber kultigen – 24-Stunden-Raucher- und Absteigekneipe Gordons, mit einem leckeren Döner von Autentic Kebab in der einen und einem mittlerweile pipiwarmen Becks aus unserem heißgeliebten Boby-Kiosk in der Pappelstraße in der anderen Hand.

Hach, was waren das doch schöne Zeiten!
Hach, was denken wir gerne an dich zurück!

An die schönen Stunden am Werdersee und am Osterdeich (wenn die Sonne sich dazu bequemte, mehrere Stunden am Stück zu scheinen), an der Schlachte und natürlich im Viertel. Ach, das Viertel….dabei schießen uns vor allem nächtliche – und daher auch etwas verzerrte – Bilder in den Kopf: Das Bermudadreieck…von der Capri-Bar ins Heartbreak und zurück, dazwischen noch einen Abstecher ins Litfass oder ins Eisen und auf eine kliiiitzekleine Runde (einer geht ja bekanntlich immer noch…) durch das Hegarty’s …. ihr kennt das Spiel. Irgendwann im Dämmerlicht dann auf den Weg nach Hause, immer in Begleitung von a) einem – auch nur um diese Uhrzeit – unglaublich leckeren Big Burger aus dem kleinsten Büdchen Bremens oder aber b) einer fettigen und heißen Pizza Gyros, direkt von der Sielwall-Ecke. Am nächsten Morgen bzw. Mittag pilgerten wir dann schon wieder zurück ins Viertel, für unser wohlverdientes (Kater-) Frühstück im Piano…

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Um den Eindruck wieder gerade zu rücken – wir waren nämlich in unserer Bremen-Zeit nicht nur mit Sumpfen beschäftigt – hier noch ein paar andere Eindrücke: Denken wir an den sonntäglichen Osterdeichspaziergang oder eine bunte Shopping- und Bummeltour entlang der tollen kleinen Läden im Viertel und im Schnoor, einen Kaffee to go am Weserufer, an eine Portion Pommes am Café Sand oder den charmanten Mittelalter-Weihnachtsmarkt an der Schlachte….

Hach, was waren das doch schöne Zeiten!
Hach, was denken wir gerne an dich zurück!

Liebes Bremen, du bist einer der wenigen Orte auf der Welt, an denen einfach alles stimmt – der Charakter, das Aussehen, die Wahl der Kleidung und natürlich die Grundstimmung. Und das, obwohl wir uns (als Rheinländer und Holländer) schon erst einmal gewöhnen mussten an die norddeutsche Knorzigkeit und Zurückhaltung. Aber was haben wir gelacht über den trockenen nordischen Humor, wenn er denn zum Vorschein kam!

Liebes Bremen, wir kommen bald wieder – bleib wie du bist, wir vermissen dich!!!

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Sandra Mies, Jahrgang 1981, aufgewachsen im Rheinland, und Elian Blaes, Jahrgang 1979, aufgewachsen in der Nähe von Amsterdam, lernten sich 2007 in Bremen lieben. Beide haben sich inzwischen selbstständig gemacht und arbeiten aktuell in wechselnden Ecken Europas.