Bis zum 24. Dezember öffnen wir an unserem Adventskalender täglich ein Türchen, hinter dem Inspirationen für die Vorweihnachtszeit steckt. 24 Bremerinnen und Bremer verraten uns ihre Rituale. Den Anfang macht Katja Petrzik.

01. Wo hast Du zuletzt in Bremen ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk gefunden?

Das Logbuch in der Überseestadt spült immer kleine, feine und besondere Geschenke an. Ausgedacht und gemacht von Designern aus Bremen, Berlin, Barcelona… Zuletzt habe ich dort sehr schöne „analoge“ Weihnachtskarten gefunden. Die sind ein echter Hingucker zwischen digitalen Weihnachtsgrüssen und sorgen für viel Freude – und nette Antwortkarten im Briefkasten.

02. Welche Weihnachtsfeier/Adventsaktion der letzten Jahre hat Dir besonders Spaß gemacht?

Den Advent mal im T-Shirt, mit nem Eis in der Hand und am Meer zu verbringen. So geschehen im letzten Jahr. Das war ein irres Gefühl von Sommer mitten im Advent. Es war eine super Erfahrung. Um so mehr freue ich mich aber wieder auf das kuschelige Winter-Gefühl dieses Jahr.

03. Was darf bei Dir in der Bremer Weihnachtszeit als Ritual keinesfalls fehlen?

Auf dem Bremer Weihnachtsmarkt einen schönen grünen, saftigen Mistelzweig aussuchen! Der soll ja magische Kräfte mit sich bringen: Für Gesundheit, Mut und Glück. Ich binde dem Teil eine hübsche Schleife um und hänge es in den Türrahmen. Was darunter geschieht ist auch faszinierend.

04. Was kommt bei Dir Weihnachten auf den Tisch?

Ein Würfelbecher! Der sorgt für Spannung, Spiel und Spaß bei der Bescherung. Wer die 6 oder 1 würfelt bekommt ein Päckchen überreicht und macht es (endlich) auf. Jedes Geschenk kann vom Würfel-Weihnachtschor am Tisch mit „AAAAaahahhhhs“ und „OOOooHHHs“ gesanglich untermalt werden.

05. An welcher Ecke auf dem Bremer Weihnachtsmarkt finden wir Dich?

Am liebsten dort, wo es nach gebrannten Mandeln duftet. Meistens riecht es mitten in der Bremer Altstadt am Marktplatz vor der Kulisse vom Alten Rathaus sehr lecker…

06. Wenn Du zum Schrott-Wichteln eingeladen wärest: Was würdest Du mitbringen?

Als Ding-Minimalistin bin ich nur mäßig mit liebenswertem Schrott ausgestattet. Das wenige, was ich besitze, möchte ich zum Beleben von kleinen Chaos-Zonen hier und da lieber selbst behalten. Eine ausgezeichnete Schrott-Wichtel-Geschenke-Quelle, finde ich, sind die „zu verschenken“ Körbe in der Nachbarschaft.
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Katja Petrzik  ist gelernte Dienstleisterin/Beraterin/Betriebswirtin und seit 2014 als freiberufliche Gestalterin für Konzepte – Projekte – Trainings unterwegs. Ihren Erfahrungsschatz und Wissensdurst kombiniert sie am liebsten für ihre Kunden, in der Kunst und für die Fotografie. Sie moderiert Seminare und Workshops für flexibles Zeit- und Selbstmanagement und arbeitet als Dozentin für Fotografie im Auftrag der Hochschule Bremen.