FAAKMARWIN, ein Name, der sofort im Ohr bleibt und viel zu oft falsch geschrieben wird – habt ihr schon von dieser Band gehört? Falls nicht, solltet ihr das schnell ändern. Die Jungs kommen nämlich aus Bremen  und haben Großes vor. Sie tourten bereits mit dem US-amerikanischen Rap-Rock Duo „Fresh AER Movement“ durch Deutschland, vertraten das Bundesland Bremen beim „New Music Award“ in Berlin, releasten ihre EP „Zum Mond Hoch“ und arbeiten zurzeit mit dem Produzenten Hans-Martin Buff. Gerade ist ihr neues Werk „Tagträumer“ erschienen.

Am 27.01.2016 spielen sie endlich wieder ein „Heimspiel“  im Lagerhaus. Bester Anlass, mich mal mit Sänger Alex zusammenzusetzen,  um mit ihm über Inspiration, musikalische Vorbilder und seinen Bezug zu Bremen zu sprechen.

Interview mit Alex Skipka von „FAAKMARWIN“

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Wie bist du zur Musik gekommen, Alex?

Ich hatte mein ganzes Leben lang eigentlich wenig mit Musik am Hut. Na klar, ich bin mit Hip Hop aufgewachsen, habe Texte geschrieben und mit 16 mal ein wenig Gitarre gelernt – als richtigen „Musiker“ würde ich mich aber immer noch nicht bezeichnen. Die Band gibt es jetzt seit 3 Jahren.

Dafür, dass es FAAKMARWIN erst seit 3 Jahren gibt, ist schon einiges passiert. Die Jungs haben mehrere Festivals und diverse andere Live-Auftritte hinter sich. 2015 waren sie auf dem Pixxen-Festival, dem Helene Beach und haben sogar einen Auftritt in Frankreich auf dem „Class EU-Rock“-Festival gehabt. Und auch bei der Breminale hat die Band einen festen und völlig berechtigten „Stammplatz“.

Was hat sich seit eurem ersten Tag als Band verändert, Alex?

Alles eigentlich. Ich habe in der Musik das gefunden, was ich liebe. Mit anderen Menschen, der Band oder den Leuten vor der Bühne Emotionen und Träume zu teilen. Durch die Unsicherheit und den großen Druck, den das Musikerleben mit sich bringt, lernt man mehr im Moment zu leben, demütig zu sein und Respekt vor all den Menschen zu haben, die ihr Herz an die Musik verschenkt haben.

Große Worte. Als musikalische Inspirationsquellen nennt Alex Bruce Springsteen und Mac Miller.

Und was machst du so, wenn du nicht grad mit FAAKMARWIN beschäftigt bist?

Neben der Band arbeite ich mit Jugendlichen an ihrer Zukunft. Das ist nicht nur mein „richtiger“ Job neben dem Musik machen, sondern auch ein Herzensding. Ansonsten versuche ich, den Rest der Zeit mit all den Menschen zu verbringen, die mir wichtig sind.

Zum Schluss möchte ich noch wissen, wie Alex über Bremen denkt.

Bremen ist die perfekte Mischung aus Dorf und Großstadt. Sie ist wunderschön, aber bildet sich nichts darauf ein, sie ist vielseitig, aber heimelig. Bremen fühlt sich einfach wie zuhause an. Ich hatte das Glück, in drei Stadtteilen zu leben. Nun wohne ich wieder in Walle. Ich hab zu diesem Stadtteil einfach eine besondere Beziehung, weil ich hier am längsten und wohl auch am intensivsten gelebt habe. Dieser Teil von Bremen hat einfach einen ganz entspannten und bescheidenen Charakter. Viele reden abfällig über Walle, aber Walle ist das egal, denn jeder, der aus Walle kommt weiß: Walle fetzt!

Stimmt.

Und was sind deine Bremer Lieblingsorte?

Ich geh gern zu Ismet im Viertel, liebe meine riesige Dachterasse und hab unseren Garten in der ersten WG gefeiert. Ansonsten sollte man den Waller Feldmarksee und das Blockland mal auschecken, dass sind echte Seelenladestationen.
Danke für das Interview, Alex.

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Nutzt die Chance am 27.01.2017 und schaut euch die Jungs live an – Tickets bekommt ihr beispielsweise über Eventim ab 13,80€.