Bis zum 24. Dezember öffnen wir an unserem Adventskalender täglich ein Türchen, hinter dem Inspirationen für die Vorweihnachtszeit steckt. 24 Bremerinnen und Bremer verraten uns ihre Rituale – heute Fotograf und Lebenskünstler Phil Porter!

Wo hast Du zuletzt in Bremen ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk gefunden?

Da gibt es grandioser Weise viele kleine versteckte Paradiese für anregende Präsente. Die grundgütige Maja Pohlan zum Beispiel fertigt atemberaubende Hutkreationen und kopfschmückendes Handwerk nach Maß an und versteht ihre Kunst und ihr Können als priorisierte Lebensaufgabe! Ansonsten verschenke ich als Ästhet der ersten Stunde natürlich gerne kunstvolles – in Form von Drucken, Bildern… Gar von Geschenkgutscheinen für wahre Gaumenfreuden! Essen kann und sollte man zum Fetisch erklären!

Welche Weihnachtsfeier/ Adventsaktion der letzten Jahre hat Dir besonders Spaß gemacht?

Ich gehe traditionell gerne in Konzerte. Die letzten Jahre hat mich der fabulöse Götz Alsmann in der Bremer Glocke sehr beglückt… Zusammen mit der WDR Big Band hat mein hochverehrtes Stilvorbild übrigens ein zweites Weihnachtsalbum eingespielt, welches seit einigen Wochen erhältlich ist: Winterwunderwelt Vol. 2 – die perfekte musikalische Untermalung für die Winterzeit! Ansonsten werde ich dieses Jahr wohlklingende Jazzmusiker in meine Basilika einladen. Anfang Dezember gibt es hier ein geheimes und intimes Jazzkonzert im Stil der 1920er – 1930er Jahre.

Was darf bei Dir in der Bremer Weihnachtszeit als Ritual keinesfalls fehlen?

Winterdepression.

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Geschichtenzerzähler, Perlentaucher, Voyeur, Ästhet – Phil Porter macht Bilder lebendig. Skurril oder schrill oder wild oder absurd fotografiert der Bremer Lebenskünstler Hochzeiten, Szenen, Menschen. Habt keine Angst, wenn ihr Phil Porter in seinem Kabinett in der Hollerstraße 6 oder auf seiner Website besuchen wollt. Er beißt nicht.