Bis zum 24. Dezember öffnen wir an unserem Adventskalender täglich ein Türchen, hinter dem Inspirationen für die Vorweihnachtszeit steckt. 24 Bremerinnen und Bremer verraten uns ihre Rituale – heute Angela Dödtmann!

1. Wo hast Du zuletzt in Bremen ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk gefunden?

In der Unteren Rathaushalle habe ich bei der der Kunsthandwerker-Weihnachtsausstellung eine Schale aus Porzellan gefunden. Sie sah aus wie ein Plissérock und die fand ich richtig schön! Das war auf jeden Fall ein sehr exklusives Weihnachtsgeschenk.

2. Welche Weihnachtsfeier/ Adventsaktion der letzten Jahre hat Dir besonders Spaß gemacht?

Alle Jahre wieder: Kekse backen mit den Kindern!

3. Was darf bei Dir in der Bremer Weihnachtszeit als Ritual keinesfalls fehlen?

Jedes Jahr kommen meine drei Brüder, meine Schwager und Neffen aus dem Umland zum Bremer Weihnachtsmarkt. Zusammen ist das immer eine Truppe von acht Typen. Die kaufen tagsüber ein und abends nehmen sie mich dann mit auf den Weihnachtsmarkt. Das ist inzwischen eine richtige Familientradition und immer sehr lustig.

4. Was kommt bei Dir Weihnachten auf den Tisch?

Ganz viele Kerzen!

5. An welcher Ecke auf dem Bremer Weihnachtsmarkt finden wir Dich?

Zusammen mit anderen Kunsthandwerkern habe ich vom 9. bis 23. 12. als Glasgraveurin einen eigenen Stand in der Unteren Rathaushalle – in unmittelbarer Nachbarschaft zum Weihnachtsmarkt. In meinen Pausen werde ich mich sicherlich an der einen oder anderen Bude auf dem Marktplatz stärken.

6. Wenn Du zum Schrott-Wichteln eingeladen wärest: Was würdest Du mitbringen?

Ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll, wir haben es selbst einmal geschenkt bekommen: Eine Art Kunststoffklotz, der aussieht wie eine Baumrinde mit Gesicht. Er dient zur Zeit als Futterstelle für Vögel, aber ich verschenke es bei Bedarf auch gerne weiter…

Angela-1Angela Dödtmann ist Glasgraveurin, ein Beruf mit Seltenheitswert, der auf ein sehr altes traditionelles Kunsthandwerk zurückgeht. Mit Stein- und Diamanträdern werden individuelle Motive oder Schriften ins Glas geschliffen – und das will bei diesem sensiblen Material gelernt sein. Als Glasgraveur darf sich daher auch nur bezeichnen, wer in diesem Lehrberuf ausgebildet wurde. Angela Dödtmanns wunderbare Glaswerke findet man im Schnoor, wo man der Kunsthandwerkerin auch mal bei der Arbeit über die Schulter sehen darf. Kontakt über www.angela-doedtmann.de